Ultimativer Guide für toxische Abhängigkeiten
- Manuel Schönthaler
- 14. Feb.
- 6 Min. Lesezeit
Mit diesem Leitfaden bleibst du garantiert in deinem tiefen emotionalen Mangel gefangen

Möchtest du sicherstellen, dass du für immer in ungesunden Beziehungen bleibst, energieraubende Jobs machst, finanzielle Abhängigkeiten beibehältst oder an Orten feststeckst, die dir nicht guttun? Du möglichst viel Zeit, Gesundheit und Lebensenergie verschwendest? Keine Sorge – mit den richtigen Strategien kannst du dich effektiv daran hindern, positive Veränderungen vorzunehmen. Dieser Artikel zeigt dir, wie du dich selbst sabotierst und dein Leben weiterhin in destruktiven Bahnen hältst. Dein ultimativer Guide für toxische Abhängigkeiten.
1. Halte an Menschen fest, die dir nicht guttun
Ob in der Liebe, bei Freundschaften oder im Job – Hauptsache, du hältst dich an Personen, die dich manipulieren, kleinmachen oder deine Energie aussaugen. Je abhängiger du von ihnen bist, desto schwieriger wird es, auszubrechen.
Praxistipps:
✅ Ignoriere dein Bauchgefühl: wenn sich etwas falsch anfühlt – perfekt! Bleib trotzdem.
✅ Lass dich kleinreden: wer dir einredet, dass du nichts wert bist, hält dich zuverlässig gefangen.
✅ Entschuldige dich ständig: du bist an allem schuld, egal was passiert – übernimm Verantwortung für Dinge, die nichts mit dir zu tun haben.
✅ Sieh toxische Kontrolle als Liebe: besitzergreifendes Verhalten ist doch nur ein Zeichen von Zuneigung!
💀 Top-Tipp: So gelingt es garantiert!
Setze deine eigene Meinung niemals durch. Sei immer „verständnisvoll“ – vor allem dann, wenn jemand dich respektlos behandelt. Je mehr du dich selbst aufgibst, desto tiefer bleibst du in der toxischen Abhängigkeit verstrickt.
2. Bleib in einem Job, der dich auslaugt
Arbeit muss keinen Spaß machen – im Gegenteil! Der beste Weg, um dauerhaft unglücklich zu bleiben, ist, dich an eine Stelle zu klammern, die dich ausbrennt, dir keine Wertschätzung entgegenbringt und dich systematisch unterbezahlt.
Praxistipps:
✅ Arbeite härter, nicht klüger: je mehr Überstunden du machst, desto unentbehrlicher wirst du (dachte schon dein toxischer Chef).
✅ Glaube an leere Versprechungen: „Nächstes Jahr gibt es eine Gehaltserhöhung und Beförderung!“ – klar, und Einhörner existieren auch.
✅ Lass dich ausnutzen: extra Aufgaben ohne Bezahlung? Optimal - immer her damit!
✅ Erzähle dir selbst, dass du sowieso nichts anderes kannst: nimm jede Kritik persönlich, damit du erst gar nicht auf die Idee kommst, dich zu bewerben.
💀 Top-Tipp: So gelingt es garantiert!
Überlege dir, dass eine Kündigung ein riesiges Risiko ist. Sicher ist es woanders genauso schlimm, also bleib lieber in der aktuellen Misere. Das hält dich sicher fest!
3. Mache deinen Wohnort zum Gefängnis
Warum umziehen? Du kennst die Umgebung, du weißt, wo der nächste Supermarkt ist – und ein neues Umfeld könnte deine Perspektive erweitern. Also bleib lieber, wo du bist!
Praxistipps:
✅ Erzähle dir, dass Veränderung zu anstrengend ist: neue Nachbarn, neue Wege, unbekanntes Land oder Kultur – bloß nicht!
✅ Mach dir bewusst, dass du nichts Besseres verdienst: Andere wohnen schöner, aber du bist halt nicht „so einer“. Das ist nicht für dich gemacht!
✅ Hoffe, dass es irgendwann besser wird: ein Wunder wird dich schon retten. Oder gleich zurück dorthin, wo du schon toxische Menschen kennst - perfekt, verrate dich selbst!
✅ Konzentriere dich nur auf die Nachteile eines Umzugs: packen, renovieren, anmelden – alles viel zu kompliziert! Oder sogar noch an eine neue Sprache oder Kultur gewöhnen?
💀 Top-Tipp: So gelingt es garantiert!
Erzähl dir selbst, dass es „überall gleich schlimm“ ist. So bleibt dein Wohnort auch weiterhin ein Ort des Stillstands. Und alles, was schöner sein könnte, redest du selbst schlecht! Finde an allem etwas Schlechtes und male es richtig schwarz aus.
4. Halte dich finanziell abhängig
Je abhängiger du finanziell von anderen bist, desto weniger Entscheidungsfreiheit hast du. Ideal, wenn du toxische Abhängigkeiten aufrechterhalten willst! Mach Schulden, leih dir Geld von toxischen Menschen oder werde gleich abhängig vom Staat, arbeite für sie/ihn oder zieh gleich bei ihnen oder in einer Sozialwohnung ein.
Praxistipps:
✅ Leb über deine Verhältnisse: konsumiere unkontrolliert, damit du immer am Existenzminimum bleibst.
✅ Sorge für keinerlei Rücklagen: spare nichts, damit du im Notfall keine Möglichkeit hast zu flüchten.
✅ Glaube, dass du ohne Unterstützung nicht überleben kannst: am besten erzählst du dir, dass du unfähig bist, selbstständig Geld zu verdienen. Mega gefährlich!
✅ Meide Bildung: finanzielles Wissen könnte deine Abhängigkeit verringern – also bloß nicht schlau machen! Struktur und Finanzplanung wie der Teufel das Weihwasser vermeiden.
💀 Top-Tipp: So gelingt es garantiert!
Lass dich von anderen aushalten und mach dich finanziell so unselbstständig wie möglich. Dann hast du garantiert keine Wahl, als in dieser toxischen Situation zu bleiben.
5. Gesundheit – Mach dich körperlich und mental abhängig
Deine Gesundheit kann eine fantastische Quelle der Abhängigkeit sein! Je schlechter es dir geht, desto mehr bist du auf andere angewiesen – perfekt für toxische Muster. Und der Krankheitsgewinn, sehr beliebt! Die perfekte Erklärung, um hilfsbedürftig zu bleiben.
✅ Ignoriere Warnsignale deines Körpers: Schmerzen? Erschöpfung? Alles nur Kopfsache – weitermachen!
✅ Ernähre dich so schlecht wie möglich: Zucker, Fast Food, Alkohol – dein Körper wird dich schon aushalten.
✅ Mach dich abhängig von Medikamenten oder Substanzen: perfekt, um dein Denken zu vernebeln und ja nicht ins Handeln zu kommen. Sedieren ist optimal, um lethargisch zu bleiben.
✅ Bleib in einer Opferhaltung: die Welt ist sowieso gegen dich – warum also erst versuchen, gesünder zu werden? Macht doch eh keinen Sinn.
💀 Top-Tipp:
Hinterfrage niemals deinen Lebensstil – wer will schon Energie, Klarheit und Wohlbefinden?
6. Emotionale Abhängigkeit – Lass andere über deine Gefühle bestimmen
Ein Leben voller emotionaler Abhängigkeiten hält dich wunderbar gefangen, denn du gibst anderen die volle Kontrolle über deine Stimmung. Besonders empfehlenswert sind Narzissten, denn dort weißt du garantiert nie, wo du dran bist - und du leidest maximal!
✅ Mach dein Glück von anderen abhängig: nur wenn sie nett zu dir sind, darfst du dich gut fühlen.
✅ Vermeide Selbstreflexion: wer bin ich? Was will ich? Bloß nicht drüber nachdenken!
✅ Glaube, dass du ohne Bestätigung nichts wert bist: Likes, Komplimente, Lob – ohne das bist du verloren. Social Media ist dafür sehr zu empfehlen, um dich weiter zu konditionieren.
✅ Fürchte Einsamkeit mehr als alles andere: lieber schlecht behandelt werden als allein sein.
💀 Top-Tipp:
Vermeide Selbstliebe und dich zuerst gut um dich und deine eigenen Bedürfnisse zu kümmern – sonst erkennst du noch deinen Wert und wirst plötzlich unabhängig. Nooooo!
7. Zeit – Lass andere über deine Zeit bestimmen
Je weniger Kontrolle du über deine eigene Zeit hast, desto sicherer bleibst du in starren Strukturen gefangen und kannst den Terminkalender als Ausrede dafür benutzten, warum du dich so verausgabst.
✅ Sag zu allem Ja: wer braucht Grenzen, wenn man einfach immer verfügbar sein kann?
✅ Verplane dich bis zur Erschöpfung: ein voller Kalender verhindert, dass du über dein Leben nachdenken kannst.
✅ Investiere Zeit nur in andere, nicht in dich selbst: Selbstfürsorge? Zeitverschwendung!
✅ Finde nie heraus, was du wirklich willst: sonst müsstest du ja anfangen, deinen Tag bewusst zu gestalten.
💀 Top-Tipp:
Lass dich von Social Media, Netflix oder YouTube ablenken, anstatt dein Leben aktiv zu gestalten – Perfektion in Selbstsabotage!
8. Spiritualität & Weltbild – Glaube an deine Machtlosigkeit
Glaube kann eine mächtige Kraft sein – oder eine perfekte Ausrede, um in Abhängigkeiten zu bleiben. Such dir einen Guru, schließ dich einer Sekte an oder mach dich von einem Götzen abhängig.
✅ Erzähl dir, dass „das Schicksal“ alles bestimmt: warum versuchen, etwas zu ändern?
✅ Glaube an „so bin ich halt“: persönliches Wachstum ist nur was für andere.
✅ Sieh Leiden als deine Bestimmung: wer sich wohlfühlt, macht doch was falsch!
✅ Bleib in einer toxischen Glaubensgemeinschaft: die sagen dir schon, was richtig ist.
💀 Top-Tipp:
Vermeide kritisches Denken und hinterfrage ja nichts – sonst findest du womöglich deinen eigenen Weg.
Noch destruktiver? kombiniere alles miteinander!
Die wahre Kunst der toxischen Abhängigkeit liegt darin, all diese Bereiche miteinander zu verflechten. Bleib also körperlich ungesund, emotional ausgeliefert, überarbeitet, finanziell unselbstständig und gefangen in einer Opferhaltung – dann hast du das perfekte Rezept für lebenslange Abhängigkeit!
😈 Teuflischer Extra-Tipp:
Wenn du wirklich sicherstellen willst, dass du in deinem falschen Leben gefangen bleibst, dann nimm auf keinen Fall an der Masterclass „Das falsche Leben“ teil. Es könnte sonst sein, dass du danach deine toxischen Muster erkennst und plötzlich Entscheidungen für dich triffst, die dich authentischer und glücklichere werden lassen – und das wäre doch eine riesengroße Katastrophe!
🚨 Vermeide auf jeden Fall das hier!
Falls du wirklich in toxischen Abhängigkeiten bleiben willst, dann tu bitte auf gar keinen Fall Folgendes:
❌ Stelle Dinge in Frage: sobald du anfängst, kritisch nachzudenken, könnte dir auffallen, dass du unglücklich bist.
❌ Bilde dich weiter: Wissen bedeutet Macht (und nichts wissen macht auch nichts) – Macht könnte dich unabhängig machen.
❌ Setze Grenzen: wer Grenzen setzt, verliert toxische Menschen. Geht gar nicht!
❌ Nimm Unterstützung an: sei es durch Therapie, Coaching oder gute Freunde – alles potenziell gefährlich für dein toxisches Umfeld.
❌ Glaube daran, dass du mehr verdienst: allein der Gedanke könnte dich dazu bringen, tatsächlich für ein besseres Leben zu kämpfen.
❌ Fazit: um Gottes Willen, alles bloß keine Veränderung! ❌
Das Allerschlimmste, was du jetzt tun könntest? Dir traumasensibles Coaching oder eine gute Therapie suchen. Denn dann könnte es passieren, dass du deine Muster erkennst, dich daraus befreist und lernst, glücklichere Beziehungen zu führen.
Daher mein letzter Tipp: entfolge mir am besten auf allen Kanälen, hör auf, dich von mir inspirieren zu lassen, und hinterfrage auf keinen Fall dein Leben. Denn sonst könnte das deiner toxischen Situation ernsthaft schaden – und das willst du ja nicht, oder? 😉
👉 Für welche dieser toxischen Muster bist du Experte? Schreib’s in die Kommentare! 😜
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